Kontrollmangel begünstigt Sozialbetrug

Weil die Behörden schlecht vernetzt sind, hat die organisierte Kriminalität ein leichtes Spiel, kritisiert eine Studie. „Schwarzarbeit und Sozialbetrug findet in gut organisierten Netzwerken statt, nur die Behörden zur Bekämpfung sind keinesfalls optimal vernetzt“, fasst Susanne Reindl-Krauskop vom Institut für Strafrecht und Kriminologie der Universität Wien zusammen. In einem monatelangen Forschungsprojekt zum Thema Sozialbetrug deckte …

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Urteile von Richtern hängen auch von der Tageszeit ab

Richter  entscheiden zu Beginn des Tages oder nach Frühstücks- und Mittagspausen signifikant öfter zugunsten der Antragsteller. Die Erklärung der Forscher: Menschen und damit auch Richter ermüden geistig, wenn sie in kurzer Zeit viel entscheiden müssen – und neigen dann dazu, am Status quo festzuhalten. Den Artikel auf derStandard.at lesen …

Verkehrsrowdys haben es gut

Ein Vergleich mit Deutschland zeigt: In Österreich werden Verstöße seltener und auch milder geahndet. In Österreich verschärft sich die Lage dadurch, dass es statt des Punkteführerscheins das so genannte „Vormerksystem“ gibt. Praktisch jeder Experte nennt es eine „krasse Fehlkonstruktion“, war es doch einst nur Minimalkompromiss der schwarzblauen Regierung. „Dabei bleiben aber keine Verkehrsrowdys hängen, sondern …

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Pröll: „Sicherheit in Amtsgebäuden erhöhen“

Nach der Geiselnahme in der BH in Klosterneuburg hat Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP) weitere Maßnahmen für die Sicherheit in den Bezirkshauptmannschaften angekündigt. Derzeit werden alle Amtsgebäude überprüft. „Ich bin überzeugt davon, wir werden ohne entsprechende technische Einrichtungen und Maßnahmen nicht herum kommen.“ Den Artikel auf orf.at lesen …

Gratis Rechtsvertretung: UVS gab Wabl Recht

Der UVS Steiermark hat im Rechtsstreit zwischen Martin Wabl und der Rechtsanwaltskammer zugunsten des pensionierten Richters entscheiden. Die Kammer zeigte Wabl an, weil dieser eine Frau rechtsfreundlich vertreten hatte. Wabl betreibe kein Gewerbe und verlange kein Honorar, nicht einmal den Ersatz der Barauslagen, es liege keine Gewinnerzielungsabsicht vor. Man sei zum Schluss gekommen, dass er …

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Fremdenrecht: Hohe Strafen sind aufgehoben

Der Verfassungsgerichtshof hat die Strafhöhen des Paragraphen 120 des Fremdenpolizeigesetzes als verfassungswidrig aufgehoben. Strafen in Höhe von bis zu 39.000 Euro seien unsachlich und gleichheitswidrig, so das VfGH. Der Unabhängige Verwaltungssenat des Landes Vorarlberg hat die Strafhöhen angefochten und nun vom Verfassungsgerichtshof recht bekommen. Den Beitrag auf vorarlberg.orf.at lesen …

Jabloner: Dramatischer Appell für Reform der Verwaltungsgerichtsbarkeit

Die Festveranstaltung „20 Jahre Unabhängiger Verwaltungssenat Vorarlberg“ nützte der Präsident des Verwaltungsgerichtshofes Clemens Jabloner zu einem dramatischen Appell an die Verantwortungsträger in  Bund und Ländern. Die Zeit sei überreif, endlich die Reform der Verwaltungsgerichtsbarkeit zu verwirklichen. Die Presseaussendung des VwGH als PDF …

VwGH: Säumnisbeschwerde nennt falsche Behörde – Abgeblitzt

Wer in einem Verwaltungsverfahren über Säumigkeit bei der Erledigung eines Rechtsmittels klagt, sollte unbedingt wissen, welche Behörde überhaupt für die Erledigung zuständig ist. Andernfalls wird seine Säumnisbeschwerde vom Verwaltungsgerichtshof zurückgewiesen, ohne dass zugleich auch die gesuchte Entscheidung in der Sache fiele. Den Artikel auf DiePresse.com lesen …

Geiselnahme – Restrisiko öffentliche Gebäude

Bezirkshauptmannschaften sollen bürgernahe sein. Aber eine Geiselnahme wie die von Klosterneuburg zeigt, dass fehlende Sicherheitschleusen auch potentiellen Gewalttätern die Türen öffnen. Immer noch schwebt der angeschossene Beamte in Lebensgefahr. Vor zwei Jahren wird im Bezirksgericht Hollabrunn eine Mitarbeiterin erschossen, weil sie versucht einen Streit zu schlichten. Seit dem kämpft ihr Mann für mehr Sicherheit in …

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